Nachtrag

Posted: Oktober 11, 2011 in Uncategorized

Im Schutz der Dunkelheit glaubte sie, sicher zu sein. Falsch. Pflatsch. Knack. Nur tote Viecher sind gute Viecher.

Kleinvieh macht auch Mist

Posted: Oktober 10, 2011 in Uncategorized

Und da sitzt sie. Provokativ direkt über meinem Spiegel. Zu klein um sich ernsthaft davor zu ekeln – zu groß um sie ohne mit der Wimper zu zucken einfach plattzuhauen (es sei denn man findet Gefallen an dieser Geräuschkomposition aus *pflatsch* und *knack*). Spinne.

Fliegenklatsche geholt, vor den Spiegel gestellt. Stelle fest: Das Mistvieh sitz genau so hoch, dass man sie mit jener Fliegenklatsche nur grade eben so erreichen kann. Ich will zuschlagen, trau mich aber nicht hinzusehen. Ich peile an, mit einem Auge. Gucke nochmal, peile. Drehe den Kopf, hole aus – und schlage nicht zu.

Ach, die wird schon noch ein paar Minuten sitzen bleiben. Also zurück an den PC. Die wissenschaftliche Neugier erwacht, ich will wissen WAS ich da erschlagen will. Ich suche nach „Hausspinne“, mein Abendbrot kommt beinahe wieder hoch als ich die Bilder sehe, ich finde was ich suchte. Kurzer, nervöser Blick zurück zur Spinne überm Spiegel – jap, immer noch da. Sieht auch fast genauso aus wie auf dem Bild. Fliegenklatsche in die Hand, kurz überlegt ob der Staubsauger nicht die bessere Lösung wäre, zurück zur Spinne. Anpeilen, Augen zu, …

Ich sitze wieder vorm PC. Die Spinne sitzt nach wie vor über meinem Spiegel. Ich gebe auf. Das kleine Biest hat gewonnen – fürs Erste.

Nonsense again

Posted: Juli 10, 2011 in Uncategorized

A lovely little crocodile
swam across the river Nile.
It hasn’t slept for weeks
and has lived just on leeks.

Nonsense

Posted: Juni 19, 2011 in Uncategorized

A painted little peacock feather
loved the dreadful rainy weather,
so it went out when it poured
for dancing in the splashy court.

When it came home tired and wet
it went straightly to its bed
to sleep until the other day
on a heap full of hay.

Hätte ich mich mein bisheriges Leben lang immer topmodisch kleiden wollen, hätte wahrscheinlich meine Ururgroßmutter schon anfangen müssen sämtliche Kleidungsstücke zu archivieren. Gut, klar, bei einigen Dingen fand ich es akut und auch im Nachhinein sehr schade, dass sie nicht aufgehoben worden sind, bei vielen anderen (die eindeutige Mehrheit) ist das Gegenteil der Fall. Als Kind hätte ich alles für eine richtige, echte Schlaghose gegeben. Nicht nur von Mutti eingenähte Keile in den Hosenbeinen, sondern Hosen die echt schon von Werk an Schlag hatten. Nie im Traum hätte ich damals gedacht, dass nachfolgende Generationen meine Karottenhosen mit Bundfalten einmal schön, geschweige denn modern finden könnten. Und jetzt? Jetzt klappere ich die Läden ab und stehe wieder vor ihnen – Bundfaltenhosen, die bequem am Hintern und knacke-eng an den Unterschenkeln sitzen.
Und nicht nur das. Ich erinnere mich gut an die Anoraks meiner Mutter – Reliquien der 80er, praktisch bei Wind und Wetter – aber halt wie so oft bei Kleidungsstücken die praktisch waren, waren sie alles andere als schön. Und heute suche ich nach einer Jacke. Nach einer praktischen. Ich mache auf meinem Weg einen kleinen Abstecher in die „In“-Abteilung des Klamottenladens. Und was finde ich? Weitgeschnittene Anoraks, die scheinbar heutzutage aus nicht-praktischen, also nicht wasserfesten, Materialien hergestellt werden und als schön empfunden werden. Oder zumindest als modisch. Verdrehte Welt. Kurzum:
All die Dinge wegen denen ich damals gehänselt und ausgelacht wurde, all diese Kleidungsstücke sind wieder modern.

Manchmal bin ich wie eine Katze. Immer das wollen, was ich nicht haben kann – aber nur solange ich es nicht bekomme. Bin ich dann gegen mich selbst allergisch?!

***

Und wie soll man da, frage ich mich, wie soll man in die Zukunft blicken, wenn man kein Morgen sieht, kein Nachher sieht, kein Jetzt, kein Heute, kein Gestern – nur Damals? Wie soll man geradeaus gehen, wenn der Blick zur Seite, nach oben, unten und vor allem nach Hinten gerichtet ist? Wie soll man ohne zu sehen heile an sein Ziel kommen, den Weg überstehen ohne Beulen, Dellen, Kratzer, Schrammen? Warum, fragte man mich, warum schauen dann so viele Leute nicht nach vorne, auf den Weg konzentriert, immer geradeaus? Wer immer nur geradeaus, zielstrebig nach vorne gerichtet geht, nicht nach oben guckt, nicht zur Seite und erst recht nicht nach hinten; wer sich nie den Kopf stößt und wenn man nur an morgen denkt, dann hat man aufgehört zu leben und existiert so vor sich hin, macht die gleichen Fehler immer wieder, weil er vergessen hat und vor allem versäumt man dann die Chance all die schönen Dinge zu sehen, die einem über den Weg laufen wenn man sich verläuft im Leben. Nicht die, die sich nicht auf das Ziel konzentrieren, die auch mal schauen und falsch abbiegen, nicht die sind arm dran und bemitleidenswert, nein. Das sind die, die in der Sackgasse stehen und nicht merken, dass sie sich längst hätten umdrehen sollen.

nostalgia

Posted: März 11, 2011 in Uncategorized

Heimtückisch, diese kleine menschliche Schwäche namens Erinnerung. Einerseits sehnen wir uns viel zu oft nach längst Vergangenem, andererseits sind wir oft froh, dass es vergangen ist. Und nicht grade selten blenden wir alles Negative aus und was uns bleibt, ist ein positives Scheinbild einer an und für sich negativen Sache. Das ist vermutlich auch der Grund, warum wir nie aus Fehlern lernen…

University: good grades, social life, enough sleep. Choose two!

In diesem Falle versuche ich grade ALLES unter einen Hut zu bekommen. Es leidet der Schlaf, es leiden die Noten und ich leide auch. Nur das soziale Leben, das blüht. Immerhin etwas.

„I’m a creep, I’m a weirdo. What the hell am I doing here? I don’t belong here.“

Schwarz. Weiß. Hell. Dunkel. Ja. Nein. Gut. Böse. Ich. Du. Er. Sie. Es.

Gedankenverloren steht sie am Fenster.
Kann man seine Gedanken verlieren?
Oder verliert man sich selbst in seinen Gedanken?
Verliert man sich selbst?
Oder verlieren die Gedanken an Bedeutung?
Was bedeutet das schon…

Manchmal mache ich meinem Namen alle Ehre…

Wenn ich doch nur wüsste…
…dann wäre ich schlauer als ich es bin.

Das Leben im Konjuktiv könnte so schön sein.

Same procedure…

Posted: März 5, 2011 in Uncategorized

„Wie spät ist es?“
„9:33 Uhr“
„Keine Details, Sommer- oder Wintersemester?“

Epiphany?!

Posted: März 3, 2011 in Uncategorized

Melancholie ist die Kunst auf dem schmalen Grad zwischen Wahnsinn und Genie zu balancieren, ohne in die Depression zu rutschen.